Der Fluss und seine Landschaft

Mit 334 Kilometern Länge ist die Havel der längste rechtsseitige Nebenfluss der Elbe. Die direkte Entfernung zwischen Quelle und Mündung beträgt allerdings nur 94 Kilometer.
Besonders die natürlichen Uferstrukturen verleihen der Havel einen besonderen Reiz.

Die Havel entspringt in Mecklenburg-Vorpommern und mündet an der Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt in die Elbe.


Sie fließt zunächst durch zahlreiche kleine Seen in südlicher, dann in westlicher und schließlich in nordwestlicher Richtung. Dabei beträgt der Höhenunterschied lediglich 40,6 Meter. Der größte Teil des Flusslaufs ist für Schiffe befahrbar. Fast im gesamten Verlauf regulieren Wehre und Schleusen die Wassertiefe und Wasserführung. Diese Regulierung geht bis ins Mittelalter zurück. Trotz des Ausbaus zur Wasserstraße hat die Havel dank der zahlreichen natürlichen Seen, durch die sie fließt, ein beachtliches Speichervermögen und hält ihren Wasserstand auch bei längeren Trockenperioden. Gefährlich hohe Wasserstände sind selten und werden meist im Havelunterlauf von Elbhochwasser ausgelöst.

Der Weseramer Havelabschnitt bietet idyllische Uferregionen, kleine Strände und herrliche Havelwiesen mit natürlicher Vegetation - ein Paradies für zahlreiche Tierarten.